Lücken oder Lügen im Lebenslauf?

Lücken oder Lügen im Lebenslauf?

Es ist völlig normal, dass der ein oder andere mit seiner ersten Ausbildung oder mit dem überstürzt begonnenen Studium nicht zurecht kommt – und abbricht. Sind Lücken im Lebenslauf ausschlaggebend dafür, dass ich meinen Lieblingsjob nicht bekomme? Lücke oder Lüge – eine Frage, die wir zu klären wissen!

Text: Dennis Bacher

Was zählt als Lücke im Lebenslauf?

Als Lücken zählen längere Zeiträume, in denen weder eine Ausbildung, noch eine Fortbildung oder ein Beruf ausgeübt wurde. In der Regel spricht man von einer Lebenslauflücke ab einer Zeitspanne von ungefähr zwei Monaten in der nichts derartiges gemacht wurde. Auch wenn man sich auf einer längeren Jobsuche befindet, der Einstieg in den neuen Job nicht funktioniert hat oder das Studium oder die Ausbildung abgebrochen wurde, entstehen Lücken.

Warum muss ich mir überlegen, wie ich mit Lücken umgehe?

In erster Linie sind solche Lücken nicht so tragisch. Der Personaler der sich um die Bewerbung kümmert, schmeißt die Mappe nicht gleich in den Papierkorb, wenn er eine Lücke ausfindig gemacht hat. Das Problem ist nur: Nicht näher erläuterte, längere Phasen ohne Tätigkeit bieten Raum für Spekulationen. Und spätestens beim Bewerbungsgespräch könnte das zu unangenehmen Fragen führen.

Wie gehe ich mit Lücken um?

Beschönigen, verschweigen, oder gar lügen? Bitte nicht! Klar kann man den ausufernden Urlaub auch als Sprachreise verkaufen, doch ohne Zertifikate kauft dir das keiner ab. Spätestens beim Gespräch wirst du dann sowieso auf deine Sprachskills getestet. Wenn du nach dem Abi im Ausland warst, schreibe das auch so. Auslandserfahrung ist bei den meisten Unternehmen eher ein Pluspunkt. Das Geheimrezept ist also: ehrlich sein!