Mark Forster: Liebe

Als bei der WM 2014 im ZDF ein Beitrag über die neuen Regeländerungen unterbrochen wurde, um live zu Mark Forster zu schalten, der als „Experte“ seine Meinung zu den Turnierchance Deutschlands mitteilen sollte, wusste ich: der Fußball und die Musikbranche stehen kurz vor dem Ende. Und naja, ich sollte Recht behalten. Der musikalische Höllenritt mit Mark Forster als apokalyptischer Reiter an vorderster Front dauert bis heute an. Mit Verlaub, das ist die größte Grütze, die man hören kann. Versteht mich nicht falsch, der Mark ist ja vielleicht wirklich ein total Lieber Typ, aber hier geht es wirklich nur um den Künstler und das, was sein Management, sein Plattenlabel und seine Produzenten sich anmaßen Musik zu nennen. Ich persönlich habe es 52 Sekunden ausgehalten und darauf basiert nun meine ganze Meinung. Aber ich versichere Euch, in diesen 52 Sekunden habe ich bedenklich oft über Selbstmord nachgedacht und musste einfach die Reißleine ziehen.

VÖ: 16.11.
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Mark Forster © Jens Koch