Karriereschub – Januarausgabe

Das Special zu den Ausbildungs- und Studienmessen in Aalen und Schwäbisch Gmünd

 

Hier beginnt deine Zukunft: Ein Besuch auf den beiden Ausbildungs- und Studienmessen in Aalen und Schwäbisch Gmünd kann für berufliche Klarheit sorgen! Neben Informationen zu den Studienangeboten und Ausbildungsberufen in der Region bekommst du Anregungen über Alternativen und kannst gleichzeitig Kontakt zu Azubis und Studenten knüpfen. 

Die richtige Berufs- und Studienwahl ist der erste Schritt in die berufliche Zukunft – Schließlich ist das Thema Berufswahl eine der weitreichendsten Entscheidungen, die ein junger Mensch in seinem Leben trifft. Für diese Entscheidung ist es wichtig, dass Eltern, Lehrer, Studienberater, Ausbilder, Personalchefs und Berufsberater mit den Jugendlichen an einem Strang ziehen, um diesen die bestmögliche Unterstützung zu geben. Für eine gute Entscheidung ist es zudem notwendig, über die in Frage kommenden Ausbildungs- und Studiengänge informiert zu sein und die jeweiligen Anforderungen und Entwicklungsmöglichkeiten zu kennen. Informiere dich und nutze die Gelegenheit zum persönlichen Gespräch an den Ständen. Der Besuch beider Messen ist kostenlos.

 


 

Ausbildungs- & studienmesse aalen
Sa 16.02. Berufliches Schulzentrum, Aalen / 09 – 13 Uhr  

Rund 180 Aussteller, darunter Betriebe, Banken, Krankenkassen, soziale Einrichtungen, Verwaltungen, Berufliche Schulen und Hochschuleinrichtungen sowie Bundeswehr, Bundespolizei, Zollamt und Polizei präsentieren sich auf der Ausbildungsmesse Aalen und informieren über Berufsbilder, Ausbildungs- und Studienangebote, schulische Wege sowie Überbrückungsmöglichkeiten – Das perfekte Angebot für Schüler der Haupt- und Realschulen, der Gymnasien sowie Eltern, Lehrer und andere Interessierte. Die Ausbildungs- und Studienmesse Aalen bietet den Besuchern die Möglichkeit, sich bei Gesprächen über die Anforderungen, Aufgaben, Fertigkeiten und Bewerbungsbedingungen in den jeweiligen Berufen und Studiengängen zu informieren.

 

Gmünder Ausbildungsnacht
Fr 15.03. Congress Centrum Stadtgarten, Schwäbisch Gmünd / 17 – 21 Uhr  

Bereits zum 7. Mal findet die Messe im Format der „Gmünder Ausbildungsnacht“ statt. Fachkräfte gewinnen und sichern – eine Aufgabe für Unternehmen mit zunehmender Bedeutung. Sie ist aber auch unersetzlich für die Sicherung eines Wirtschaftsstandortes. Gleichzeitig fällt vielen Schulabgängern die Entscheidung für den richtigen Ausbildungs-/Studienplatz nicht leicht. Die entsprechende Information an der richtigen Stelle anzubringen kann daher die Ausgangssituation entscheidend verbessern. In den Räumlichkeiten des Congress Centrums Stadtgarten haben Aussteller, Azubis und Studenten die Gelegenheit, sich über das Unternehmen und die jeweiligen Studien- und Ausbildungsberufe auszutauschen.

 



Tipps & Tricks für ein Skype-Interview 

Dank des technischen Fortschritts setzen Unternehmen mittlerweile gerne vor dem persönlichen Treffen auf ein Skype-Interview. Zum einen spart es dir wertvolle Reisezeit und dem Unternehmen Reisekosten. Häufig wird auch das virtuelle Gespräch im Personalauswahlverfahren den weiteren Schritten vorgeschaltet, um in Erfahrung zu bringen, ob du als Bewerber im weiteren Prozess berücksichtigt werden sollst.
Zum anderen können organisatorische oder terminliche Gründe, wie z.B. ein langer Anfahrtsweg, der Grund für das Skype-Interview sein. Im virtuellen Gespräch möchte der Personaler sehen, ob du nicht nur fachlich für die Stelle geeignet bist, sondern auch von deiner Persönlichkeit zum Team und in das Unternehmen passt.

#1 Seriösen Skype-Namen und Bild wählen
Es ist meist besser, auf einen klassischen Skype-Namen, wie z.B. Vorname.Nachname.Zahl zurückzugreifen. Dein Skype-Bild muss kein „spießiges“ Bewerbungsbild sein, es sollte aber auch kein Partybild sein. 

#2 Einwandfrei funktionierende Technik
Eine gute Internetverbindung, Bild und Ton sollte sicher gestellt sein. Kleine, unauffällige Kopfhörer sind ok, solange man dadurch eine Rückkopplung des Tons verhindern kann.  

#3 Der passende Ort
Egal ob Schreibtisch oder Wohnzimmer – es ist wichtig, dass es sich um einen ruhigen Ort handelt, wo nicht der Mitbewohner durchs Bild läuft. 

#4 Vorher aufräumen
Der Bildausschnitt sollte ordentlich aussehen – weder steril noch chaotisch. Es sollte nicht das Bett oder Wäscheberge zu sehen sein. 

#5 Angenehme Lichtatmosphäre
Du solltest darauf achten, dass das Licht nicht zu sehr von hinten kommt und du nicht angestrahlt wirst. 

#6 Abstand zur Kamera halten
Ungefähr der Abstand von einem Meter bietet sich an – wenn man zu nah an die Kamera rutscht, kann das unvorteilhaft aussehen. 

#7 Körperhaltung überprüfen
Ab und zu solltest du während des Gesprächs deine Körperhaltung checken – jedoch solltest du dich nicht während des Gesprächs ständig selbst anschauen. 

#8 Störquellen vermeiden
Du solltest darauf achten, Handy und Co. während des Gesprächs außer Sichtweite zu legen. Auch von draußen kann Lärm kommen – schließe vor dem Gespräch das Fenster.

#9 Kleide dich passend
Das Outfit kann nach Job und Position variieren – mit einem einfarbigen Hemd oder Bluse und einer schlichten Hose ist man auf der sicheren Seite. 

#10 Auf deine Körpersprache achten
Eine gute Körperspannung und regelmäßiges Lächeln sorgt für einen positiven Eindruck – dein Gesprächspartner kann deine Gestik, Mimik und Körperhaltung beobachten und seine Schlüsse daraus ziehen. 


 


Bewerbungsabsage – was nun?

„Leider müssen wir Ihnen mitteilen…“ – Was hat sie oder er, was ich nicht habe? Bei Absagen nach Bewerbungen ist dies (fast) immer die erste Frage, die sich Bewerber stellen. Denn mal ehrlich: Bewerbungen sind nicht nur anstrengend und zeitaufwändig. Sie sind manchmal auch frustrierend. Besonders dann, wenn die E-Mail mit dem Standardabsagetext ankommt. Einige Tipps helfen dir dabei, mit der Absage besser umgehen zu können.

#1 Mögliche Gründe suchen
„Bin ich vielleicht doch nicht so kompetent, wie ich dachte?“ Diese Phase solltest du schnellstmöglich überwinden und positiv nach vorne blicken. Zielführender für dich ist es, nach Gründen zu suchen, die zu einer Absage führten. Nicht immer liegen diese Gründe bei dir. Einige Beispiele: Nicht hinter jeder Stellenanzeige steckt auch immer ein tatsächlich offener Job. In seltenen Fällen schalten Unternehmen sogar Anzeigen, um zu zeigen: „Es gibt uns (noch) und wir stellen ein.“ Auch wenn faktisch Einstellungsstopp herrscht. Öffentliche Organisationen, wie zum Beispiel Hochschulen, müssen meist einer Ausschreibungspflicht für Stellen nachkommen. Sie schalten also eine Anzeige, obwohl ein potenzieller Bewerber längst ausgeguckt ist. 

#2 Die Absage analysieren
Hast du eine Absage auf deine schriftliche Bewerbung erhalten, dann solltest du zunächst deine Bewerbungsunterlagen noch einmal analysieren. Hast du deine Bewerbung genau auf die Anforderungen der jeweiligen Stelle geprüft und konkrete Hinweise deiner Eignung durch Projekte, Aufgaben und Leistungsbeispiele gegeben? Bringst du das geforderte Profil, sowie spezifisches Wissen und Erfahrungen wirklich mit? Sind in der Stellenanzeige deine Erfahrungen und Kompetenzen auch gefragt? Hast du deinen Lebenslauf individuell auf die Aufgaben und Anforderungen der neuen Stelle zugeschnitten und dann ebenso individuell ein Anschreiben formuliert? Bei häufigen Absagen bleibt dir gegebenenfalls nur der Schritt zurück zum Start mit der grundsätzlichen Frage: Ist die angestrebte Position/Branche für dich in deiner aktuellen Situation erreichbar? Musst du neue Bewerbungswege gehen oder deine Pläne erst einmal stoppen?

#3 Richtig auf die Absage reagieren
Dass du diesmal den Job nicht bekommen hast, heißt noch lange nicht, dass du für das Unternehmen uninteressant bist. Es ist im Recruiting durchaus üblich, guten Bewerbern eine zweite Chance einzuräumen. Daher solltest du unbedingt auf die Absage antworten! Reagiere freundlich und schnell auf die Absage und biete dem Unternehmen an, dass deine Daten gespeichert werden dürfen. Vielleicht wendet sich eine andere Abteilung an dich oder der Arbeitgeber kommt bei einer späteren Gelegenheit wieder auf dich zu. Bei vielen hat sich eine nette und offene Antwort auf die Bewerbungsabsage schon ausgezahlt.

Wichtig: Nur nicht den Mut verlieren! Eine Absage ist kein Weltuntergang. Gegen den Frust hilft der Gedanke, dass das Schicksal etwas anderes mit dir vorhat und diese Stelle einfach noch nicht die richtige war. Jetzt ist Durchhaltevermögen gefragt!



So verdienst du mehr – Tipps für die Gehaltsverhandlung 

„Bitte geben Sie Ihre Gehaltsvorstellung in der Bewerbung an.“ Dieser Satz am Ende einer Stellenanzeige für den Traumjob stellt dich als Berufseinsteiger vor die Herausforderung, deinem hoffentlich künftigen Arbeitgeber eine konkrete Zahl zu nennen, die über dein Gehalt bestimmt. Hier bekommst du Tipps für die Gehaltsverhandlung und erfährst, wie eine realistische Gehaltsforderung aussieht.

#1 Dein Studium
Ein Informatiker verdient meist mehr als ein Geisteswissenschaftler, ein Master-Absolvent mehr als ein Bachelor-Absolvent – dein Abschluss hat einen großen Einfluss auf dein Einstiegsgehalt. Bereiche wie Ingenieurwesen, Wirtschaftsinformatik oder Medizin gelten als besonders lukrativ. Orientierst du dich direkt in Richtung Management – zum Beispiel durch ein Trainee-Programm, das dich gezielt auf eine Führungsposition vorbereitet – hast du natürlich noch bessere Chancen in Sachen Gehalt. 

#2 Das richtige Unternehmen
Große Unternehmen zahlen mehr als kleine. Das heißt, du kannst bei einem Startup mit 50 Mitarbeitern nicht das gleiche Gehalt fordern wie bei einem Konzern mit 5.000 Mitarbeitern. Immer wieder gibt es Rankings, bei welchen Unternehmen man am besten verdienen kann. Dazu gehören regelmäßig Allianz, Audi, Bain & Company, Bayer, SAP, thyssenkrupp, Deutsche Bank, Aldi Süd, Robert Bosch und Commerzbank. 

#3 Deine praktische Erfahrung
Du bist Berufseinsteiger – dementsprechend kannst du noch nicht mit langjähriger Berufserfahrung auftrumpfen. Hast du mehrere Praktika absolviert, die zur anvisierten Stelle passen, ist das natürlich ein Vorteil, genauso wie eine entsprechende Werkstudententätigkeit oder Abschlussarbeit. Kannst du zeigen, dass du in der Vergangenheit schon einmal die Extra-Meile gegangen bist, stärkt das deine Verhandlungsposition. Stichwort Soft Skills: Sieht dein künftiger Chef etwas in dir, was er als echten Gewinn für das Unternehmen deutet, ist er geneigt, mehr zu zahlen – es gilt also, Persönlichkeit zu zeigen und dich nicht als Anfänger zu präsentieren. 

#4 Deine Auftreten
Du weißt, dass du gut bist – wozu also Konjunktive und Einschränkungen benutzen? Sagst du Dinge wie „Das ist mir sehr unangenehm, aber eigentlich wollte ich nicht unter 35.000 Euro gehen“, wirkt das defensiv und unsicher. Man neigt dazu, in Gesprächspausen draufloszuplappern. Bleib stattdessen ruhig, halte den Blickkontakt und signalisiere so, dass du hinter dem stehst, was du gesagt hast. 

#5 Deine konkrete Gehaltsforderung
Hast du eine Idee davon, was du verdienen willst, geht es daran, deine konkrete Gehaltsvorstellung an deinen künftigen Chef zu bringen. Du bist also für das Eröffnungsgebot zuständig. Recherchiere auf Basis der oben genannten Faktoren ausführlich, was eine realistische Gehaltsforderung ist. Staple weder tief noch hoch – einerseits darfst du dich nicht unter Wert verkaufen, andererseits bist du bei einer zu hohen Zahl schnell aus dem Rennen. 

 



#gehtbeides Studium & Beruf verbinden

Dass jeder mit Fleiß und Ausdauer ein berufsbegleitendes Studium er- folgreich absolvieren kann, davon ist Jürgen Mühlberger überzeugt. Der 37-jährige Steuerungsingenieur ist bei der Firma Weisser Spulenkörper in Neresheim für die Steuerung und Optimierung der Prozesse im Werkzeugbau verantwortlich. Auch die Personalverantwortung über 25 Mitarbeiter unterliegt ihm – und das obwohl sein erster Schulabschluss ein Hauptschulabschluss war. Dass er einmal so weit kommen würde, hätte er vor 21 Jahren selbst nie gedacht.

„Damals war ich froh, dass die Schulzeit vorbei ist“, gesteht Mühlberger. An eine weiterführende Schule habe er nicht gedacht. Nach seinem Schulabschluss begann er zunächst mit einer Ausbildung zum Werkzeugmechaniker, mit der Fachrichtung Formenbau, bei der Firma Weisser Spulenkörper GmbH & Co. KG. Er wollte etwas Handfestes machen. Nach einigen Jahren als angestellter Zerspanungsmechaniker, entschied sich der ehrgeizige junge Mann für eine Zusatzausbildung in Vollzeit zum Kaufmännischen- und Technischen Fachwirt mit Ausbildereignung. Obwohl er mit diesem Abschluss bereits die Berechtigung zum Studium für beruflich Qualifizierte erwarb, hatte er deshalb noch nicht genug vom Lernen: Den „Meister in Feinwerkmechanik“ setzte Mühlberger bei der Handwerkskammer Ulm noch drauf. 

Hier erfuhr er auch von einem Mitschüler, dass man als Meister und beruflich Qualifizierter ohne Abitur, berechtigt ist an einer Hochschule zu studieren. „Da habe ich dann aus Spaß gesagt, dass wir das ja machen könnten“, schmunzelt Mühlberger. Besonders hat ihn das Konzept des berufsbegleitenden Bachelorstudiengangs Maschinenbau der Weiterbildungsakademie der Hochschule Aalen angesprochen. „Vollzeit kam für mich nicht in Frage, ich wollte wieder was arbeiten und so ging dann beides“, erklärt er. All denjenigen, die wie er ohne Abitur ins Studium starten möchten, rät er „keine Angst zu haben und es einfach zu probieren.“ Durch seine Motivation sich stets weiterentwickeln zu wollen, hat ihn sein ursprünglicher Ausbildungsbetrieb, bei dem er 1997 mit seiner Lehre  begonnen hatte, als „Bachelor of Engineering“ zurückgewonnen. „Besonders wichtig war der Rückhalt von meiner Frau und der Familie, um das Ganze durchzuziehen“, so Mühlberger über seinen Karriereweg auf Umwegen. Rückblickend würde er genau diesen Weg wieder wählen.

Informiere dich über die berufsbegleitenden Bachelorstudiengänge:
– Betriebswirtschaftslehre Studium & Ausbildung DUAL
– Betriebswirtschaftslehre
– Maschinenbau
– Mechatronik
– Wirtschaftsingenieurwesen

Die berufsbegleitenden Studiengänge findest du auf ▶ www.wba-aalen.de 

Studiengangmanagement
Anja Neuschl
Tel: 07361/576-4986
WhatsApp: 0152/33608549
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