Andere Länder, andere Hamsterkäufe

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 Andere Länder, andere Sitten – was Menschen in anderen Ländern hamstern 

Zurzeit scheint kein Supermarkt vor Hamstereinkäufern sicher zu sein! Doch nicht nur Filialen in Deutschland melden Rekordumsätze bei bestimmten Produktgruppen. Auch in anderen Ländern war der Kaufrausch auf diverse Artikel in den letzten Wochen enorm. Das Kuriose? Welche Dinge „gehamstert“ werden, unterscheidet sich von Nation zu Nation. 

Frankreich: Über unsere Nachbarn liest man online ständig die Behauptung, sie würden Wein und Kondome horten. Einen Beleg dafür gibt es leider nicht. Auffällig ist aber der vermehrte Griff der Franzosen nach ihrem nationalen Wahrzeichen: dem Baguette. 

Österreich: In Österreich stehen nicht nur Toilettenpapier, Mehl, Eier und Nudeln hoch im Kurs. Auch ein anderes Produkt erfreut sich bei unseren Nachbarn großer Beliebtheit: Nagellack. Endlich hätten die Leute Zeit ihre Nägel anzustreichen, vermutet eine dm-Mitarbeiterin aus Wien. 

Italien: Klopapier horten wie wir Deutschen? Das finden die Italiener extrem seltsam. Knapp wie bei uns sind dort hingegen ebenfalls Desinfektionsmittel jeglicher Art. Auch Weinregale seien häufig leergefegt. Die Italiener lassen anscheinend nochmal richtig die Korken knallen. Des Weiteren landen bei den Italienern vermehrt Zwieback und Äpfel im Einkaufskorb. 

Australien: Wie Daily Mail berichtet, werden in australischen Supermärkten gerade Kondome knapp. Die werden von den Australiern allerdings zweckentfremdet und anstatt für die schönste Nebensache der Welt fürs über die Finger Ziehen verwendet. Das Ziel: Hautkontakt mit Knöpfen und Schaltern verhindern. 

Niederlande: In den Niederlanden setzt man andere Prioritäten: Cannabis. Nur wenige Minuten nachdem auch das niederländische Gesundheitsministerium die Schließung von Bars und Co. angekündigt hatte, bildeten sich vor vielen Coffee Shops in Holland meterlange Schlangen, wie die NRZ berichtete. 

Deutschland: Wir Deutschen scheinen im Angesicht der Corona-Pandemie auf Sicherheit zu setzen – vor allem beim großen und kleinen Geschäft. Innerhalb der Bundesrepublik ist Toilettenpapier ein besonders gefragtes Gut und vielerorts in Supermärkten und Drogerien ausverkauft. Laut der Bundesregierung haben Verbraucher aber keine Lieferengpässe zu befürchten. 

Dass jeder sich selbst der Nächste ist, das zeigt sich besonders in Krisenzeiten. Plötzlich verhalten sich viele Menschen, als gäbe es kein Morgen mehr für sie ohne stapelweise Klopapier und dreißig Packungen Nudeln im Keller. Es ist durchaus vernünftig etwas mehr einzukaufen, jedoch zum Monster-Hamster sollte in dieser Zeit lieber keiner mutieren! 

Statt Cat-Content gibt’s dazu Hamster-Content: