Spielideen ohne Material

Es gibt Gruppenspiele, für die braucht man – gar nix! Also keine „Zutaten“, die man erstmal beschaffen müsste. Wir stellen euch im Folgenden drei Spiele ohne Material für Groß und Klein vor. 

 #1 „Stille Post“ – ein Klassiker 

Das Spiel „Stille Post“ kennt so gut wie jeder und hat es auch mit Sicherheit schon mal gespielt. Es ist für jede Altersgruppe geeignet und ist obendrein super leicht zu verstehen. Hier gilt es: Desto mehr Personen mitspielen, desto spannender wird es. Perfekt für die ganze Familie! 

Die Teilnehmenden setzen sich in einen Kreis. Die Person, die anfängt, muss sich einen Satz überlegen. Diesen Satz flüstert er in das Ohr des linken Sitznachbarn. Dieser muss den gehörten Satz an die Person links nebenan weiterflüstern. Der Satz darf pro Person nur ein einziges Mal ins Ohr geflüstert werden. Also Lauscher auf und gut zuhören! Das geht immer so weiter, bis der Satz bei der Person angekommen ist, die rechts neben der Person sitzt, die angefangen hat. Beide sprechen ihren Satz laut aus, damit alle hören können, was aus dem ursprünglichen Satz geworden ist. Oft sind die Sätze total verdreht und total lustig. 

  #2 Rategruppenspiel für Kinder und Erwachsene 

Dieses Spiel ist angelehnt an das beliebte Ratespiel Activity. Es werden zwei Teams mit gleich vielen Personen gebildet. Vor jeder Runde denkt sich das eine Team für die andere Mannschaft drei Begriffe aus. Einem Spieler aus der anderen Mannschaft werden die Begriffe ins Ohr geflüstert. Dieser muss seinem Team die drei Begriffe dann mithilfe von Pantomime  – nur Hände und Füße sind erlaubt, nicht sprechen! – erklären. Innerhalb von drei Minuten muss das Team die Begriffe erraten. Für jeden richtig erratenen Begriff gibt es einen Punkt. Wenn die Zeit vorbei ist, ist das andere Team an der Reihe. 

  #3 Mord im Hotel 

Bei diesem Gruppenspiel wird zunächst ein Spieler vor die Türe geschickt. Er nimmt die Rolle des „Detektivs“ ein. Alle anderen bestimmen einen weiteren Mitspieler zum Mörder. Je mehr Mitspieler es gibt, desto schwieriger wird es für den Detektiv, den Mörder zu finden. 

Jeder denkt sich daraufhin ein Alibi aus. Der Detektiv befragt alle Mitspieler, was sie beispielsweise gestern zwischen Sechs und Acht getan haben. Nachdem jeder voller Überzeugung sein ausgedachtes Alibi vorgetragen hat, muss der Detektiv für eine kurze Zeit erneut vor die Türe, um dann ein zweites Mal vor den Mitspielern zu erscheinen und sie nochmals nach ihrem Alibi zu fragen. 

Alle bleiben bei ihrer Geschichte, nur der Mörder verändert ein winziges Detail. Hier muss der Detektiv genau hinren. Gelingt es dem Detektiv, herauszufinden, wer der Mörder ist, hat er gewonnen. Tippt er falsch, gewinnt der Mörder. Der Mörder wird der Detektiv beider nächsten Runde und das Spiel kann wieder von vorne beginnen.